(aktialisiert am 03.05.2020)
Vor Kurzem absolvierte ich erfolgreich eine Weiterbildung in Online-Marketing und SEO (Suchmaschinenoptimierung). Dies war das zweite und letzte Modul in meinem persönlichen Weiterbildungsprogramm.
Vor Kurzem absolvierte ich erfolgreich eine Weiterbildung in Online-Marketing und SEO (Suchmaschinenoptimierung). Dies war das zweite und letzte Modul in meinem persönlichen Weiterbildungsprogramm.
Über das erste Modul "Social Media Management" können Sie in diesem Artikel lesen: "Warum Social Media mächtiger sind als Sie denken".
Im SEO-Kurs wurde das Theoretische direkt am Beispiel eines selbsterstellten Blogs erpobt und gefestigt. So ist mein thematisches Lernprojekt "Atommüll um die Ecke" entstanden.
Um den ersten Artikel für das Projekt zu schreiben, wurde vorab eine umfangreiche Keyword-Analyse durchgeführt. Dabei wurde besonders darauf geachtet, welche Suchbegriffe von den Google-Nutzern wie oft nachgeschlagen werden und ob bereits viele Beiträge zu den einzelnen themenbezogenen Begriffen existieren.
So kam es letztendlich zum Thema und zu dem gleichnamigen Blogbeitrag "Wie sieht Atommüll aus". Um eine Chance zu erhalten auf die ersten drei Seiten bei insgesamt über 250.000 Suchergebnisseiten in Google zu erscheinen, muss dieser Artikel gewisse Kriterien erfüllen. Besonders wichtig ist der Textumfang sowie ein qualitativ hochwertiger und origineller Inhalt. Außerdem musste ich mehrere technische Kleinigkeiten beachten bzw. eintragen, die potentiell die Position dieses Beitrags in Google erhöhen können.
![]() |
| Bild von Chris Spencer-Payne auf Pixabay |
Da Suchmaschinenoptimierung eine langwierige und komplexe Sache ist, kann man die Ergebnisse seiner Arbeit nicht gleich innerhalb der ersten Woche sehen. In der letzten Woche des Kurses, am 20.April ungefähr zwei Wochen nach der Indexierung der zu optimierenden Seite in Google zeigte mir die Google Search Console folgende Statistiken für die gesamte Lebenszeit dieser Webpage:
Es gibt dabei tatsächlich ein paar gewichtige Faktoren, die mir bei der Optimierung das Leben erschwerten:
Die Google Search Console ist ein ziemlich einfaches Tool, das erlaubt, das Verhalten der eigenen Seiten in den Suchergebnissen von Google zu überwachen (wann wurde meine Page zu welchen Begriffen eingeblendet). In der für die Datenabfrage aktuellen Woche kam der von mir optimierte Blogbeitrag sogar noch etwas höher, und zwar ungefähr auf die 6. Seite der Suchergebnisse (vielleicht sogar etwas höher, weil das ein durchschnittlicher Wert der ganzen Woche ist). Komme ich nicht doch in die Top 30?
- Ich hatte keine eigene Domain, wobei bekannt ist, dass Subdomains weniger Chancen bei Google-Algorithmen haben.
- Die Seite bzw. der Blog wurden erst vor kurzer Zeit erstellt. Ältere Seiten punkten üblicherweise besser bei den Crawler-Bots.
Heute ist der 3.Mai und heute habe ich eine Suche zum Keyword "wie sieht atommüll aus" gestartet. Bei insgesamt fast 270.000 laut Google mehr oder weniger relevanten Webseiten zum Thema war mein SEO-optimierter Blogbeitrag bereits auf der zweiten Ergebnisseite zu sehen. Genauer gezählt - Position 14 unter den organischen (nicht bezahlten) Suchergebnissen.
Die Statistiken aus der Search Console zeigen sogar etwas mehr (0 bedeutet in diesem Fall, dass zu meinem Zielkeyword nicht gesucht wurde):
Zu meinen Konkurrenten zählen unter anderem fast unschlagbare Wikipedia-Artikel (wegen unzähligen Verlinkungen und einer Unmenge an relevanten Informationen) und thematisch relevante Beitrage in offiziellen Massenmedien (alte Domains, viele Backlinks).
Nun, kann ich mich jetzt zurück lehnen und jedem meiner Freunde meinen Blogbeitrag auf den ersten drei Seiten der Google-Suche zum Begriff "wie sieht atommüll aus" demonstrieren? Wäre schön! Doch SEO ist keine einmalige Maßnahme und die Ergebnisse halten nicht ewig an. Das braucht kontinuierliche Bemühungen, um die Position nicht nur zu behalten, sondern auch um sie verbessern zu können. Crawler (auch Spiders genannt) sind wirklich wie kleine Spinnen, die man ständig füttern muss, damit sie nicht auf die anderen Webseiten gehen.
Mit diesem Lernprojekt habe ich nicht nur viel Neues gelernt, sondern auch eine Menge Spaß gehabt. Ich würde diese Erfahrung gerne wiederholen und meine Kenntnisse und Fertigkeiten in der Suchmaschinenoptimierung weiter ausbauen!
Haben Sie einen Job in den Bereichen SEO und/oder Online-Marketing für mich? Schreiben Sie mich gerne an: t.shelaeva@t-online.de




Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen